Erfahrungsbericht einer Patientin

Erfahrungsberichte
24. Februar 2020

Hüft-Operation beidseits, minimal-invasiver Zugang, AMIS-Methode

Christina Probst war aktive Sportlerin, bis eine Hüftarthrose sie zwang, den Sport aufzugeben. Im Spätsommer 2018 hatte sie eine erste Hüft-Operation in der Procelsio Clinic durchführen lassen, zunächst auf der linken Seite. Im April 2019 nahmen die Spezialisten dann einen weiteren Eingriff an der rechten Hüfte vor. In beiden Fällen wurde bei der 53-jährigen Patientin eine Totalendoprothese (TEP) durchgeführt, bei der während der Hüftoperation in der Klinik sowohl der bestehende Gelenkkopf als auch die Gelenkpfanne durch Implantate ersetzt werden. Der Eingriff wurde nach der AMIS-Methode durchgeführt. AMIS steht für „Anterior Minimally Invasive Surgery“, eine Operationstechnik, bei der der Zugang zur Hüfte zwischen Muskeln und Nerven verläuft. Damit werden Muskeln, Nerven, Bänder und Sehnen geschont. Gleichzeitig steht der minimal-invasive Zugang für einen nur minimalen Hauteinschnitt, weniger Blutverlust, geringere Schmerzen nach der Operation und eine verkürzte Rehabilitationszeit.

Im Interview informiert Christina Probst nicht nur über ihren vorangegangenen Krankheitsverlauf und den dringenden Wunsch nach schnellstmöglicher Wiedererlangung der Mobilität nach einer Operation. Sie berichtet auch über die medizinische Beratung und die Betreuung in der Procelsio Clinic sowie die Wiederaufnahme sportlicher Aktivitäten innerhalb kürzester Zeit. Das Interview entstand rund 3 Wochen nach der zweiten Operation an ihrem Hüftgelenk.

Welche Hüftprobleme traten bei Ihnen vor der Operation auf?

Mit 3o Jahren hatte ich eine Sportverletzung. Bei der Untersuchung fiel damals auf, dass ich eine Hüftarthrose habe. Das war zunächst noch unproblematisch, mit Ende 30 ist es dann aber so schlimm geworden, dass ich meine sportlichen Aktivitäten einstellen musste. 

„Als sportlich aktiver Mensch wollte ich nicht drei bis vier Monate an Krücken laufen.“

Bis dahin hatte ich sehr aktiv Handball gespielt. Manche Bewegungen verursachten so starke Schmerzen, dass ich sie vermeiden musste, was aber letztlich dazu führte, dass die Hüfte immer mehr einsteifte. Als medizinische Facharztangestellte hatte ich etwas Angst vor einer Operation und habe die Lösung meines Problems deshalb noch weiter hinausgezögert. Vor allem war mir der Gedanke an eine normalerweise sehr lang andauernde Immobilität nach einer solchen Operation ein Grauen, denn als sportlich aktiver Mensch wollte ich nicht drei bis vier Monate an Krücken laufen. Dann aber musste ich handeln, da meine Hüfte plötzlich „eingeklemmt“ war: Ich konnte ein zuvor angewinkeltes Bein von jetzt auf gleich nicht mehr gerade ausrichten. 

Wie sind Sie auf die Procelsio Clinic gekommen?

Ich hatte lange Zeit zuvor mal einen Artikel über die Procelsio Clinic in einer Ärztefachzeitschrift gelesen. Da ich zu dem Zeitpunkt bereits schwer erkrankt war, hatte ich mir den Artikel zur Seite gelegt – denn ich wusste damals schon: Wenn ich eines Tages handeln muss und sich die Frage stellt, welche Kliniken für eine Hüft-OP infrage kommen, dann frage ich auf jeden Fall auch dort in der Klinik nach. Und so geschah es, ich rief an, auch in der Hoffnung, dass mein Problem arthroskopisch behandelt werden kann und bekam einen Termin bei Dr. Hasenberg. 

Wie empfanden Sie die medizinische Beratung in der Clinic?

Die Beratung war absolut perfekt. Ich bin als sportlich veranlagter Mensch, der nicht lange inaktiv sein möchte, von den Fachärzten sehr gut verstanden worden. Es wurde mir gegenüber aber auch nichts geschönt. 

„Ich konnte nach 24 Stunden bereits wieder mit einer Gehstütze aufstehen.“

Ich bekam genau erklärt, was funktioniert, wie es funktioniert und wie außerordentlich schnell ich wieder mobil sein würde – geplanter Urlaub inklusive. Da wurde mir klar: Wenn ich den Eingriff durchführen lasse, dann in dieser Klinik. 

Wie lange dauerte es denn tatsächlich, bis Sie wieder mobil waren?

Das kann ich Ihnen genau sagen: Nach beiden Hüft-Operationen konnte ich jeweils nach 24 Stunden bereits wieder mit einer Gehstütze aufstehen und laufen. Nach 48 Stunden stand ich schon wieder das erste Mal unter der Dusche – und zwar ohne Hilfe! – und bin draußen herumgelaufen. Einen Tag später war ich mit meinem Mann bereits Eis essen in einem Café. Meine Liegezeit war also wirklich exorbitant kurz.

Hatten Sie nach der Operation Schmerzen?

Natürlich hatte ich Schmerzen, aber das war mit ganz normalen Schmerzmitteln sehr gut kontrollierbar. Zudem konnte ich die Dosis relativ schnell senken. Nach 14 Tagen war das nur noch eine ganz kleine Menge.

Wie bewerten Sie die Betreuung in der Clinic?

Ich hatte das Glück, dass meine Krankenkasse den Aufenthalt in der Clinic bezahlte. So konnte ich wirklich von der Betreuung vor Ort profitieren, die annähernd „eins zu eins“ ist, was das Personal angeht. Ein Beispiel: Wenn ich nachts mal Schmerzen hatte und nach einer Tablette fragen wollte, drückte ich die Klingel und die Nachtschwester war innerhalb einer halben Minute da. Das kennt man ja auch anders. Es wurde auch immer wieder nach mir geguckt und nachgefragt, ob alles so läuft, wie es – auch medizinisch betrachtet – laufen soll. Diese Fürsorge des Personals fand ich toll. Man wird emotional aufgefangen und fühlt sich gleichzeitig sehr gut aufgehoben.

Sie waren sportlich sehr aktiv, bis die Hüftschmerzen das nicht mehr zuließen. Wie sieht es heute, nach den Operationen mit Ihren Aktivitäten aus?

Ich bin wieder sehr aktiv. Schon nach der ersten Operation bin ich ins Fitnessstudio gegangen und ich hätte auch joggen gehen können – aber das ist nicht so ganz mein Sport. 

„Ich kann wandern, schwimmen und gehe ins Fitnessstudio.“

Aber ich betreibe aktiven Hundesport, was an Trainingstagen damit einhergeht, dass ich 14 bis 20 Kilometer zu Fuß gehe. Ich kann also auch wandern oder schwimmen gehen und zudem gehe ich nach wie vor ins Fitnessstudio. Ich fühle mich also nicht mehr eingeschränkt und habe auch keine Schmerzen mehr. 

Gibt es noch etwas, von dem Sie gern berichten möchten?

Oh ja! Bei dieser OP-Methode bleibt ja – im Gegensatz zu anderen Methoden – nur eine ganz kleine Narbe übrig, insofern hat die Operation in der Spezialklinik auch kosmetisch gesehen ein sehr ansprechendes Ergebnis erzielt. Wenn ich heute einen Sport-Bikini trage, dann sieht kein Mensch, dass ich zwei Implantate in mir trage. 

„Es bleibt nur eine ganz kleine Narbe übrig.“

In der Rehabilitation haben mich andere Frauen auch geradezu neidisch darauf angesprochen, weil deren Operation bei ihnen selbst eine sehr große Narbe hinterlassen hat. Zudem berichteten mir diese Frauen auch, dass sie nur teilbelasten könnten und schon seit 12 Wochen an Krücken gehen. Da hatte ich den Eingriff erst zwei Wochen hinter mir.

Würden Sie die Procelsio Clinic Ihren Verwandten und Freunden weiterempfehlen?

Ich empfehle sie allen Leuten!

Weitere Informationen zur von der Procelsio Clinic fast ausschließlich genutzten AMIS-Methode finden Sie hier

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