Knorpelzell-
transplantation
AMIS
Hüfte
Bandscheiben-
prothese
PSI
Kniegelenk
Hüft-
arthroskopie

HÜFTARTHROSKOPIE

Die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) des Hüftgelenkes ist ein operativer Eingriff, der nur in
wenigen Zentren in Deutschland durchgeführt wird. Durch kleine Hautschnitte gelangt man mit dem Arthroskop in das Gelenk und kann zunächst sämtliche Strukturen einsehen und beurteilen.
Mit entsprechend kleinen Instrumenten kann dann direkt das Gelenk mit dem Ziel operiert werden, dieses zu erhalten. Die Arthroskopie des Hüftgelenkes stellt die heutzutage schonendste Operation am Hüftgelenk dar und ist im Vergleich zur Arthroskopie des Knie– und Schultergelenkes besonders schwierig, da es sich beim Hüftgelenk um das größte Gelenk des menschlichen Körpers handelt, welches aufgrund des dicken Muskelmantels nur schwer zu erreichen ist. Deshalb ist neben einer fundierten Kenntnis aller anatomischen und krankhaften Besonderheiten des Hüftgelenkes eine langjährige Erfahrung in arthroskopischen Operationstechniken unabdingbar.

Einsatz der Arthroskopie in der Procelsio Clinic
 In der Procelsio Clinic führen wir seit mehr als 10 Jahren durchschnittlich 250 Hüftarthroskopien pro Jahr durch. Damit gehören wir zu den führenden Zentren in Europa. 2011 war die Procelsio Clinic die erste Klinik europaweit, die aufgrund ihrer Erfahrung in der Hüftarthroskopie und der Behandlung von Hüftgelenkserkrankungen mit Erfolg die Transplantation von körpereigenen Knorpelzellen durchgeführt hat. Das Haupteinsatzgebiet der Hüftarthroskopie ist der Schmerz in der Leiste, der vom Gelenk herrührt, wenn noch keine vollständige Arthrose vorliegt. Das Hauptproblem ist zunächst einmal die genaue Diagnosestellung und Abgrenzung zu anderen Erkrankungen, deren Schmerzprojektion u.U. auch bis in die Leiste reichen kann (Wirbelsäulen-erkrankungen, Leistenbruch, Gefäßerkrankungen, gynäkologische Erkrankungen). Die Diagnose kann in der Regel nur korrekt gestellt werden, wenn man aufgrund langjähriger Erfahrung mit der Methode in der Lage ist, die Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Hüftarthroskopie in die Therapieplanung mit einzubeziehen. Es kann deshalb vorkommen, dass eine geraume Zeit vergeht, bis eine entsprechende Diagnose gestellt wird. Unter Umständen sind bereits sogar Operationen in den o.g. Bereichen durchgeführt worden, ohne dass diese einen Besserungseffekt haben. Die Hüftarthroskopie zielt ausschließlich darauf ab, das Gelenk solange wie möglich zu erhalten oder sogar definitiv zu heilen.

Mögliche Erkrankungen des Hüftgelenkes,
die durch die Arthroskopie behandelt werden können:

Behandlung von angeborenen Verformungen des Hüftgelenkes im
Rahmen eines CAM- oder Pincer-Impingements
(Impingement oder Engesyndrom der Hüfte)

Refixation der Gelenklippe (Labrum acetabulare)

Behandlung von Knorpelschäden, beispielsweise durch
Transplantation von Knorpelzellen (ACT)

Entfernung freier Gelenkkörper aus dem Hüftgelenk

Behandlung von Erkrankungen der
Gelenkschleimhaut / Kapsel des Hüftgelenkes

Behandlung der Femurkopfnekrose

Entzündung des Schleimbeutels

Schnappende Hüfte

Narbenbildung mit Bewegungseinschränkung
nach Hüft TEP

Infektionen des Hüftgelenkes

Folgen eines Traumas.

BEHANDLUNGSSPEKTRUM

Nicht
Überzeugt?

Besuchen Sie uns auf Jameda und
überzeugen Sie sich selbst.

Zu Jameda